Entries Tagged as 'Detektei in'
Juli 20th, 2010 · Comments Off
Gerade in Zeiten der Krise sehen sich Unternehmen vielfältigen Risiken ausgesetzt. Sie müssen nicht nur mit Auftragseinbrüchen klar kommen, sondern auch um neu entwickelte Ideen fürchten. Denn Spionage, Diebstahl und Betrug, sowie Korruption machen insbesondere mittelständischen Unternehmen immer schwerer zu schaffen. Dabei stellt sich dann häufig die Frage, ob und wie diese Probleme im eigenen Unternehmen behoben werden können.
Meist hilft nur noch der Einsatz einer spezialisierten Detektei, die die Mitarbeiter genauer unter die Lupe nimmt. Denn nicht nur Detektivverbände zeigten in ihren Statistiken aus dem Jahr 2008, dass immer mehr Aufträge für die Detektei in Zusammenhang mit der Mitarbeiterüberwachung stehen, sondern auch das aktuelle „Gefahrenbarometer 2010“ zeigt diesen Trend. Weit über die Hälfte von Spionagefällen werden durch die eigenen Mitarbeiter ausgelöst, wie das Barometer zeigt.
Dabei sollten Unternehmen aber gerade im Bereich Mitarbeiterüberwachung darauf achten, eine seriöse Detektei zu engagieren. Einige, wenige Detekteien haben sich beispielsweise vom TÜV zertifizieren lassen und werben mit der TÜV-CERT Auszeichnung. Dieses Qualitätsmanagement-System verspricht für alle Beteiligten viele Vorteile. So können Unternehmen davon ausgehen, dass die Detekteien nicht nur äußerst umsichtig und diskret handeln, sondern genauso die rechtlichen Rahmenbedingungen im sensiblen Bereich der Mitarbeiterüberwachung beachten.
Wird ein Auftrag á la „Schauen Sie mal, ob Herrn X irgendwas zur Last gelegt werden kann“ ausgelöst, so darf dieser von einer seriösen Detektei nicht angenommen werden. Vielmehr kann ein solcher Auftrag nur dann durchgeführt werden, wenn das Unternehmen einen hinreichenden Verdacht auf ein Fehlverhalten des Mitarbeiters begründen kann. Wird eine Detektei trotzdem aktiv, kann davon ausgegangen werden, dass diese nicht nach den seriösen Grundsätzen arbeitet.
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Juli 5th, 2010 · Comments Off
Im Bankhaus Lampe in Düsseldorf wurden kürzlich wertvolle Gemälde gestohlen. Ursprünglich wurde der Schaden mit 300.000 Euro angegeben, später hieß es, er belaufe sich auf drei Millionen Euro. Im Zusammenhang mit diesem Fall wird ab dem 08. Juli 2010 das Amtsgericht im Saal 1.108 ab 13 Uhr verhandeln. Angeklagt wird ein Verdächtiger, der schon mehrfach in ähnlichen Fällen einen Betrug zu verüben versuchte.
Dabei gab er sich nach einem Kunstraub als Informant aus. Einem Bekannten seien die Bilder zum Kauf angeboten, er würde gerne den Kontakt vermitteln, um die Kunstwerke zurück kaufen zu können. Dafür benötige er allerdings eine kleine Provision, im Falle des Bankhauses wollte er 10.000 Euro haben. Als Ersatz für seine Spesen sollten 1.000 Euro im Voraus überwiesen werden. Die Überweisung übernahm die Detektei, die in diesem Fall im Auftrag des Bankhauses und dessen Versicherung bereits ermittelte. An eine französische Adresse wurde das Geld verschickt und so hatte auch die Justiz keine Probleme, den 43-Jährigen ausfindig zu machen.
Er hat ein langes Vorstrafenregister, mit mehr als 14 Vorstrafen dürfte er also nicht mehr so leicht davon kommen. Schon mehrfach hatte der Schlosser sich bei einem Kunstraub als Informant mit Insider-Informationen ausgegeben und so versucht, von dem Diebstahl zu profitieren. Dabei hatte er damit nie etwas zu tun. Nun wird er erneut vor Gericht gestellt werden, was nicht zuletzt dem umsichtigen Handeln der Detektei zu verdanken ist. Dennoch ist der Kunstraub im Bankhaus Lampe bis dato nicht aufgeklärt, was wohl auch daran liegt, dass jegliche Spuren eines gewaltsamen Eindringens fehlten.
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Juni 20th, 2010 · Comments Off
Die Wirtschaftskrise ist im Jahr 2009 auch bei den deutschen Detekteien angekommen. Das zumindest ergab eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Detektive. Der Umsatzrückgang der Detekteien lag bei etwa zehn Prozent, die Befragten gaben an, dass sie diesen größtenteils auf die Wirtschaftskrise zurückführen. Ebenfalls wurde in der Befragung danach gefragt, wie die Zukunftsprognosen aussehen. Hier gaben 64 Prozent der Detekteien an, dass man davon ausgehe, dass sich der negative Trend 2010 nicht fortsetzen würde. Man erwarte für dieses Jahr sogar einen Umsatzzuwachs.
Besonders stark betroffen von den rückläufigen Aufträgen war die Sparte der Ermittlungen im Mitarbeiterbereich. Hier machten die Detekteien die Berichterstattung und das Vorgehen des bekannten Discounters Lidl verantwortlich für die Rückgänge. Durch die illegalen Überwachungsmaßnahmen der Mitarbeiter von Lidl sei damit zu rechnen gewesen, dass auch andere Großkonzerne sich in diesem Bereich zurückhalten würden, was schlussendlich ja auch so gekommen ist.
Allerdings gab der Bundesverband Deutscher Detektive ebenfalls eine positive Meldung bekannt. Die Erfolgsquote bei den tatsächlich durchgeführten Ermittlungen der angeschlossenen Detekteien sei sehr hoch. Insgesamt konnten 61 Prozent aller erteilten Aufträge vollständig aufgeklärt werden, bei 35 Prozent der Fälle war zumindest eine teilweise Aufklärung möglich geworden. Lediglich in vier Prozent der Fälle kam es zu Ermittlungen, die keine Aufklärung ermöglichten.
Insgesamt sei das Jahr 2009 zumindest im Bereich der Aufklärungsquote demnach sehr erfolgreich gewesen. Die Umsatzeinbrüche werden gemeinhin auf die Wirtschaftslage zurückgeführt, so dass in diesem Jahr wieder eine deutliche Entspannung der Lage erwartet wird. Auch die Negativ-Schlagzeilen sollten sich aufgrund der Zusammenarbeit des Bundesverbands Deutscher Detektive mit verschiedenen Discountern verringern, so dass hier keine weiteren Einbußen zu erwarten sind.
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Mai 24th, 2010 · Comments Off
In Österreich werden derzeit die Türsteher kritisch beobachtet. Der Beruf des Türstehers existiert im eigentlichen Sinne gar nicht. Dieser rechtliche Graubereich ist gerade deshalb auch schwierig zu klären. In Österreich, insbesondere in Innsbruck, kam es in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder zu Problemen zwischen Türstehern und Gästen.
Einerseits verletzen Gäste die Türsteher, wenn diese deren Eindringen in die Lokale verhindern wollen, andererseits verletzen auch Türsteher die Gäste aus den unterschiedlichsten Motiven. Die privaten Sicherheitsdienste des Landes kritisieren den rechtlichen Graubereich. In Diskotheken und Szeneclubs werden Türsteher rein nach ihrer Statur ausgewählt, sie werden als Hausmeister eingestellt und erhalten keine Schulungen bzw. müssen sich keinerlei Tests unterziehen.
Gerade im Vergleich zum privaten Sicherheitsdienst unterscheidet sich der Türsteher damit deutlich. Denn wer in privaten Sicherheitsunternehmen arbeiten will, muss im Vorfeld verschiedene psychologische Tests absolvieren, erhält Schulungen, wie er sich in welchen Fällen verhalten soll und vieles mehr.
Grundsätzlich müssten die Clubbesitzer ihren Türstehern zudem klar machen, dass diese lediglich die Jedermannsrechte haben. Soll ein Gast nicht in den Club kommen, weil er die Kleiderordnung nicht einhält oder der Club bereits voll ist, dürften die Türsteher aber das Hausrecht anwenden. Damit könnten sie Gäste freundlich hinausschieben. Jedoch darf dabei keine Körperverletzung entstehen. Der schmale Grat zwischen dem Verweis aus dem Club und der Körperverletzung ist hierbei auch rechtlich kaum zu erfassen. Entscheidungen, die die Gerichte in solchen Fällen treffen müssen, sind deshalb immer Einzelfallentscheidungen und können nie als Grundsatzurteile ausgelegt werden. Das macht die Beurteilung der Lage nicht gerade einfacher, schon gar nicht für die ausführenden Kräfte, also die Türsteher.
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März 26th, 2010 · Comments Off
Eine Detektei ist ebenso ein Wirtschaftsunternehmen, wie jeder andere Betrieb auf dem freien Markt, der Dienstleistungen anbietet. Es muss nicht nur kostendeckend gearbeitet werden, sondern auch ein Gewinn erzielt werden. Die Lohnkosten für die Detektive sind ebenso zu tragen, wie die Gebühren, die zum Beispiel für die Nutzung der Hilfe vom Labor zu bezahlen sind. Alle Firmenfahrzeuge müssen im Bezug auf die laufenden Kosten bezahlt werden, zugleich sollte aber Geld angespart werden, um Reparaturen und Neuanschaffungen vornehmen zu können. Des weiteren sind viele Dinge aus dem regelmäßig verwendeten Equipment in Stand zu halten und zu erneuern. Mit einer uralten Kamera, die noch Filme benötigt, kann eine Detektei von heute nicht mehr mithalten. Modernste Observationstechnik kostet Geld, das man erst einmal erwirtschaften muss.
Damit eine Detektei florieren kann, müssen alle Ermittlungen nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt werden. Dabei sind Preise, die gewissen Relationen entsprechen, wohl eher ein Plus für die Detektei. Schließlich sollen die Mandanten sich die Arbeit der Ermittler auch noch leisten können. Es hilft nichts, gute Dienste anzubieten, die aber für die Kunden nicht erschwinglich sind. Faire Abrechnung der Spesen und angefallenen Kosten versteht sich somit von selbst.
Der Untergang einer Detektei nimmt seinen Lauf, wenn die Detektive sich Fehler bei den Ermittlungen erlauben. Einen Auftraggeber nicht ernst zu nehmen, die ermittelten Beweise zu verschlampen oder – noch schlimmer – an die Öffentlichkeit geraten zu lassen: So fährt man die Detektei in kürzester Zeit an die Wand. Ein schmuddeliges Image ist auch nicht gerade der beste Weg, um erfolgreich als wirtschaftliches Unternehmen funktionieren zu können. Wie man es am besten anfängt, profitabel und im Sinne der Firma, aber auch der Mandanten zu arbeiten, das sollte man sich schon beim Start-up durch den Kopf gehen lassen. Einfühlungsvermögen, Menschenkenntnis und eine gewisse Ausbildung sind gute Voraussetzungen, um als Detektiv, spezialisiert oder allgemein tätig, erfolgreich zu sein.
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