Entries Tagged as 'Detektive'
März 23rd, 2011 · Comments Off
Ein Detektiv muss sich in jeder Situation zu helfen wissen. Er kann nicht, wie andere Angestellte in „normalen Berufen“, einfach seinem Tagwerk nachgehen, sondern muss sich auch mit völlig unerwarteten Situationen zu Recht finden. Das setzt Spontaneität voraus und natürlich flexibles Handeln, wenn die Lage es erfordert. Ein cleverer Detektiv hat immer alle Ausrüstungsgegenstände bei sich, weiß, wie er an bestimmte Informationen kommt und kann – ohne sich beeinflussen zu lassen – stets ein klares Bild der Sachlage an den Auftraggeber übermitteln. Die Detektei ist hier sowohl in Sachen Mitarbeiter, als auch in punkto Ausrüstung ganz vorne dabei. In dieser modernen Detektei kann sich jeder Mensch mit seinem Anliegen an kompetente Ermittler wenden, die für jeden Fall gewappnet sind.
Die einfacheren Fälle für das Ermittlungsbüro sind Belange der Treue, die es zu überprüfen gibt. Untreue Partner sind verletzend, man verliert den Glauben an die Liebe, an die Lebensgrundlage der Familie. In Beziehungen geht es manchmal aber auch um viel Geld; Eheverträge mit entsprechenden Klauseln gibt es zur Genüge. Im Falle einer Scheidung geht der eine Partner leer aus, es sei denn, der andere ist der Schuldige an der Situation. Wenn nun der Partner untreu ist, will sich das der andere nicht gefallen lassen – verständlich, aber schwierig, wenn man selbst nach Beweisen suchen muss. Der reine Verdacht führt vielleicht auch zur Scheidung, doch was, wenn die Mutmaßung gar nicht richtig ist? Also muss ein Beweis für die Untreue vorliegen, damit ein eventuell vorhandener Ehevertrag mit einer entsprechenden Klausel dann auch berücksichtigt werden kann und der Partner, der an der Trennung keine Schuld hat, Anspruch auf eine Abfindung oder Unterhalt hat. Der clevere Detektiv findet schnell Beweise für oder gegen die Untreue des Partners und belegt durch Video und Film Aufnahmen seine Beobachtungen, die dann auch vor Gericht ihre Wirkung nicht verfehlen. Hier kann der Auftrag an die Detektei durchaus das weitere Leben beeinflussen.
Wie auf der Homepage der Detektei zu erkennen, sind die Ermittlungen in Sachen Ehe und Treue nicht alles, was das Büro mit seinen Ermittlern zu leisten im Stande ist. Die Aufträge ziehen sich bis in die höchsten Wirtschaftskreise hinein und haben durchaus gewichtige Folgen für die Auftraggeber, aber auch die Personen oder Firmen, gegen die ermittelt wird. Es braucht Detektive, die ihr Handwerk verstehen, wenn es um Ermittlungen geht, die für ein Unternehmen finanzielle Bedeutung, oft in Millionenhöhe, haben. Gründliche Einarbeitung in den Fall, eine ausreichende Ausrüstung – von der Spionageabwehr bis hin zu eigener Abhörarbeit – und ein klarer Kopf, vor allem aber absolute Diskretion und Unbestechlichkeit sind hier für die Kunden der Detektei von höchster Bedeutung. Industriespionage und Produktpiraterie sind hier als Aufgabengebiete zu nennen, aber auch das Verfolgen von untergetauchten säumigen Zahlern und betrügerischen Mitarbeitern.
Mitarbeiter, die in Krankheitszeiten für andere Unternehmen Schwarzarbeit leisten, aber auch solche, die einfach grundlos von der Arbeit fehlen und damit Lohnkosten in die Höhe treiben, können einem Konzern großen Schaden zufügen – ebenso, wie jene, die Unterschlagungen und Diebstähle begehen. Hier muss der Detektiv sich vielleicht sogar in einer Undercover Aktion auf Observation begeben, um an die entsprechenden gerichtsverwertbaren Beweise zu kommen. Eine Tarnung darf natürlich erst dann auffliegen, wenn die Arbeit zur Zufriedenheit des Auftraggebers erledigt ist. Bis dahin ist Fingerspitzengefühl und Cleverness das oberste Gebot des Detektivs, gleich, ob sich nun der Verdacht, wegen dem er beauftragt wurde, bestätigt, oder vielleicht auch nicht. Ein Detektiv der Detektei hat jeden Tag andere Aufgaben und kann niemals wissen, wie sein Tag endet. Flexibler Arbeitseinsatz ist wichtig; das kann auch bedeuten, kurzfristig und ohne eine Vorwarnung einmal plötzlich in einer anderen Stadt weiter ermitteln zu müssen, wenn sich eine zu observierende Person dorthin auf den Weg macht. Von pünktlichem Feierabend und geregelten Arbeitszeiten kann ein Detektiv nur träumen, aber die Liebe zu diesem für die Kunden so wichtigen Beruf lässt ihn trotzdem höchste Leistung erbringen.
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Juni 25th, 2010 · Comments Off
Bewerber in Unternehmen sind eigentlich nichts Außergewöhnliches. Aktuelle Statistiken belegen jedoch, dass zunehmend mehr Bewerber ihre Bewerbungen nicht ganz wahrheitsgemäß erstellen. Das zumindest kam bei Ermittlungen gegen Mitarbeiter in Unternehmen heraus. Konnten diese dingfest gemacht werden, stellte sich später heraus, dass mehr als 70 Prozent dieser Bewerber schon in den Bewerbungsunterlagen kräftig geschummelt hätten.
Gerade Manager und Führungskräfte würden oft zur Betriebsspionage und anderen kriminellen Machenschaften tendieren, heißt es. Oft bleibt den Unternehmen dann nur noch die persönliche Haftung der Geschäftsführer oder des Unternehmens selbst, alternativ dazu die Schließung des Betriebs. Daran zeigt sich deutlich, wie schwerwiegend das Problem der Mitarbeiterkriminalität ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht erst beim Auftreten eines konkreten Verdachts auf Mitarbeiterkriminalität eine Detektei einzuschalten, die die Ermittlungen aufnimmt. Viel wichtiger sei es, von vornherein einige Sicherheitsmaßnahmen zu kennen, um solche Bewerber gar nicht erst einzustellen.
Aus diesem Grund wurde schon am 29.04.2010 ein Workshop mit dem Titel „Wirtschafts- und Mitarbeiterkriminalität am Arbeitsplatz“ durchgeführt. Dieser wird noch einmal am 04.11.2010 wiederholt. Die Teilnehmer, meist Geschäftsführer und Firmenchefs, werden in dem Workshop darüber aufgeklärt, dass viele Bewerber schummeln und wie man der Einstellung solcher Mitarbeiter vorbeugen kann. Außerdem erhalten die Teilnehmer Informationen darüber, wie sie kriminelle Mitarbeiter zur Rechenschaft ziehen können. Der Workshop findet in Düsseldorf beim Verband für Sicherheit in der Wirtschaft statt. Er richtet sich sowohl an große, als auch an kleine Unternehmen und soll Probleme mit diesem Bereich von vornherein ausschließen helfen. Sollte man dennoch etwas übersehen, ist es aber ratsam, bei Verdachtsfällen eine Detektei zu konsultieren, die weitere Ermittlungen einleiten kann.
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Juni 5th, 2010 · Comments Off
Kurios mag die Geschichte auf den ersten Blick anmuten, doch geschah sie so am 31.05.2010 in München. Der 38-jährige Täter betrat ein Lebensmittelgeschäft, steckte seine Einkäufe in eine Stofftasche und ließ sich noch an der Fleischtheke bedienen. Anschließend strebte er dem Untergeschoss entgegen, um das Ladengeschäft über den Ausgang am Bahnhof zu verlassen. Seine Einkäufe zahlte der Mann nicht. Der Ladendetektiv des Geschäftes hatte ihn schon eine ganze Weile beobachtet und wollte nun einschreiten.
Er hielt den Mann auf, der daraufhin behauptete, er habe die Lebensmittel in einem anderen Geschäft gekauft. Als der Detektiv ihn festhalten wollte, riss er sich gewaltsam los. Just in diesem Moment tauchte eine Polizeistreife auf und kam dem Detektiv zu Hilfe. Die Polizei nahm den Mann fest, bei der Feststellung der persönlichen Daten stellte sich heraus, dass er über keinen festen Wohnsitz verfügte. Deshalb soll er nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Die Geschichten rund um kleinere und größere Ladendiebstähle häufen sich, ebenso wie deren Aufklärung durch die mittlerweile fast überall beschäftigten Ladendetektive. Die Geschäfte selbst wissen sich also gut zu schützen und die Beobachtungsgabe der Ladendetektive lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Die Zeiten, in denen der Ladendetektiv als Detektiv zweiter Klasse gehandelt wurde, scheinen damit ein für alle Mal vorbei. Das zeigt sich auch an den aktuellen Diskussionen um die Mindestlöhne für Ladendetektive. Denn hierfür setzen sich sogar die großen Verbände für Berufsdetektive mittlerweile ein, die am Wochenende runde Geburtstage feierten.
Einmal mehr konnte der Ladendetektiv aber auch wieder nur durch die Polizei unterstützt werden. Auch wenn der Detektiv im Ladengeschäft grundsätzlich das Recht hat, das Hausrecht durchzusetzen, sind ihm doch im Gegensatz zur Polizei meist die Hände gebunden. Er hat keine anderen Rechte, als alle anderen deutschen Bürger, insbesondere, wenn das Geschäft bereits verlassen wurde.
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Mai 31st, 2010 · Comments Off
Wenn man von Detektiven spricht, dann geht man von den Ermittlern aus, die verkrachte Eheleute beschatten, Untreue nachweisen oder unauffällig durch den Supermarkt schleichen. Doch echte Detektive, so der Privatermittler Klaus-Dieter Matschke, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Bunds Internationaler Detektive, kurz BID, ist, arbeiten eher am Schreibtisch. Er selbst lässt sich ungern als Detektiv bezeichnen, denn der Beruf des Detektivs, wie er als Ausbildung von der IHK angeboten wird, zielt eher auf den Kaufhausdetektiv ab, ein Beruf, der nichts für Matschke ist.
Sein Unternehmen hat sich auf die Wirtschaftskriminalität spezialisiert. Er beschäftigt Juristen und ehemalige Polizisten. Sein Verband, der BID, feierte am 28.05.2010 sein 50-jähriges Bestehen. Insgesamt sind dem BID 25 Detekteien in Hessen und 140 Detekteien im gesamten Bundesgebiet angeschlossen.
Ähnliche Ansichten vertritt der Sprecher des Bundesverbands Deutscher Detektive, kurz BDD. Dem BDD haben sich 180 Ermittler in ganz Deutschland angeschlossen und er feierte am 29.05.2010 schon seinen 60. Geburtstag. Beide Verbände sind führend, wenn es um die Detektivarbeit in Deutschland geht. Sie bescheinigen auch, dass vier Fünftel aller Aufträge aus dem wirtschaftlichen Bereich kommen. Sie reichen von der Erschleichung von Krankengeld, über Betrug und Produktpiraterie bis hin zur Umweltkriminalität.
Wichtig für beide Verbände: Seriöse Detektive dürfen niemanden unerlaubt beschatten, wie es kürzlich bei großen Unternehmen geschah, die ihren Mitarbeitern hinterher spionieren ließen. Solch eine Ausdehnung des Gesetzes sei nicht rechtens und werde von den Verbänden nicht toleriert. Allerdings müssen sie als Privatermittler auch dafür Sorge tragen, dass sie Beweise sammeln, die vor Gericht Bestand haben. Zwar kommt es in weniger, als der Hälfte der Fälle zur Gerichtsverhandlung, dennoch müssen die Beweise hieb- und stichfest sein.
Mitglied werden in den Verbänden
Wer in einem der seriösen Verbände Mitglied werden will, muss nicht nur Nachweise über seine Gesetzestreue erbringen, sondern ebenso darüber, dass er sich mit Recht und Ordnung, sowie dem Schreiben von Berichten und dem Recherchieren auskennt. Vielfach werden nur ausgebildete Polizisten, Zöllner und Steuerfahnder in die Verbände aufgenommen. Eine solche erschwerte Zugangsvoraussetzung sei notwendig, da man mit dem Siegel der Verbände als seriöse Detektei werben könne.
BID und BDD sind ebenfalls die Gründer der ZAD, was für Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe steht. Die ZAD wurde 1986 gegründet und bietet die Möglichkeit einer fundierten Ausbildung zum Detektiv, obwohl dieser Beruf gesetzlich nicht anerkannt ist. Dafür sprechen sich beide Verbände aber schon seit Jahren aus. Etwa zehn Zertifikate für „Geprüfter Detektiv” werden von der ZAD jährlich vergeben.
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Mai 16th, 2010 · Comments Off
Die Detektei als solche steht derzeit ebenso in der öffentlichen Kritik, wie die mittelständischen Unternehmen. Grund dafür sind die allumfassenden Überwachungen der Mitarbeiter. Sicher ist ein loyaler Mitarbeiter wertvoll und sicher kann in einigen Fällen eine Überwachung durch Dritte, wie eine Detektei sinnvoll sein. Allerdings darf es dabei nicht zu einer willkürlichen Massenüberwachung kommen, die sämtliche Mitarbeiter unter Generalverdacht stellt.
Detekteien, die sich auf solche Aufträge einlassen, sind alles andere als seriös. Damit Unternehmen auf der sicheren Seite stehen und der Ruf der Detektivarbeit in Deutschland nicht noch weiter ruiniert wird, haben sich seriöse Detekteien einem Audit unterzogen. Sie tragen die Kennzeichnung TÜV-CERT ®. Dieses Zertifikat bestätigt den Unternehmen, dass sich die Detektei im Bereich der Mitarbeiterüberwachung auskennt und ebenso die rechtlichen Rahmenbedingungen beachtet. Nur eine Mitarbeiterüberwachung, die auf rechtssicheren Entscheidungen beruht, kann langfristig zum Erfolg führen.
Warum die Mitarbeiterüberwachung immer wichtiger wird
Im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte Corporate Trust eine Studie, die unter dem Titel „Gefahrenbarometer 2010″ herauskam. In dieser geht es um die häufigsten Bedrohungen für mittelständische Unternehmen. Dabei zeigt sich ein deutliches Bild:
An erster Stelle der Sicherheitsrisiken stehen Diebstahl, Einbruch und Überfall. Auch Korruption, Untreue und Betrug zählen zu den häufigen Risiken für die Unternehmen. Dabei sind die Mitarbeiter das höchste Risiko, insbesondere, wenn sie Betriebsgeheimnisse verraten oder wichtiges Know-How des Unternehmens nach außen dringt. Besteht ein begründeter Verdacht, ist in diesem Fall eine Mitarbeiterüberwachung durch die Detektei durchaus sinnvoll und auch notwendig.
Denn durch den Verrat am eigenen Unternehmen handeln die Mitarbeiter nicht nur böswillig dem Unternehmen gegenüber, sondern können sogar für den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze verantwortlich werden. Jedes Unternehmen hat in diesem Fall das Recht, seine Mitarbeiter zu überwachen einerseits und die Pflicht dazu, andererseits, um die übrigen Mitarbeiter zu schützen.
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