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Ermittlungen gegen Google jetzt auch im United Kingdom

Juni 30th, 2010 · Comments Off

Nachdem Deutschland, die USA und Frankreich, um nur einige zu nennen, schon seit einiger Zeit gegen den Suchmaschinen-Riesen Google ermitteln, zieht nun auch London nach. Wieder einmal geht es um das Programm Google Street View. Beim Abfotografieren der einzelnen Straßen in verschiedenen Städten wurden versehentlich unverschlüsselte Daten aus WLAN-Netzen mit gespeichert. Google bestätigt das Problem und kündigte schon der ersten ermittelnden Staatsanwaltschaft seine Hilfe an.

Das Ganze Datenproblem sei ein absolutes Versehen, das man nicht hätte anders beeinflussen können, heißt es aus den Reihen von Google. Das Problem scheint nun aber zu einer weltweit ausufernden Krise zu werden und Google gerät immer mehr unter Druck. Die zahlreichen Ermittlungen in aller Herren Länder, die derzeit gegen die Suchmaschine geführt werden, könnten schnell zu einem existenzbedrohenden Problem werden.

Selbst Google selbst räumt mittlerweile ein, dass diese Datenpanne in mehr als 30 Ländern bei den Fahrten der Google Street View Wagen geschehen sei. Man versuche alles, um die Daten, die die Suchmaschine nichts angehen, zu entfernen, könne bis dato aber noch keine 100-prozentige Lösung anbieten.

Wie sich der Skandal weiter entwickeln wird, bleibt dabei jedoch fraglich. Denn mittlerweile zeigen sich immer mehr Länder, die von dem Datenskandal rund um Google betroffen sind und Ermittlungen gegen das Unternehmen einleiten. Da kann es schnell zu massiven Problemen für den Suchmaschinengiganten kommen, die sich nicht ohne Weiteres aus der Welt schaffen lassen. Indes wird die Kritik an Google wegen mangelhaften Datenschutzes ebenfalls immer lauter. Ein Imageproblem ist somit zusätzlich zu befürchten.

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Kriminelle Bewerber von Detektiven entlarvt

Juni 25th, 2010 · Comments Off

Bewerber in Unternehmen sind eigentlich nichts Außergewöhnliches. Aktuelle Statistiken belegen jedoch, dass zunehmend mehr Bewerber ihre Bewerbungen nicht ganz wahrheitsgemäß erstellen. Das zumindest kam bei Ermittlungen gegen Mitarbeiter in Unternehmen heraus. Konnten diese dingfest gemacht werden, stellte sich später heraus, dass mehr als 70 Prozent dieser Bewerber schon in den Bewerbungsunterlagen kräftig geschummelt hätten.

Gerade Manager und Führungskräfte würden oft zur Betriebsspionage und anderen kriminellen Machenschaften tendieren, heißt es. Oft bleibt den Unternehmen dann nur noch die persönliche Haftung der Geschäftsführer oder des Unternehmens selbst, alternativ dazu die Schließung des Betriebs. Daran zeigt sich deutlich, wie schwerwiegend das Problem der Mitarbeiterkriminalität ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht erst beim Auftreten eines konkreten Verdachts auf Mitarbeiterkriminalität eine Detektei einzuschalten, die die Ermittlungen aufnimmt. Viel wichtiger sei es, von vornherein einige Sicherheitsmaßnahmen zu kennen, um solche Bewerber gar nicht erst einzustellen.

Aus diesem Grund wurde schon am 29.04.2010 ein Workshop mit dem Titel „Wirtschafts- und Mitarbeiterkriminalität am Arbeitsplatz“ durchgeführt. Dieser wird noch einmal am 04.11.2010 wiederholt. Die Teilnehmer, meist  Geschäftsführer und Firmenchefs, werden in dem Workshop darüber aufgeklärt, dass viele Bewerber schummeln und wie man der Einstellung solcher Mitarbeiter vorbeugen kann. Außerdem erhalten die Teilnehmer Informationen darüber, wie sie kriminelle Mitarbeiter zur Rechenschaft ziehen können. Der Workshop findet in Düsseldorf beim Verband für Sicherheit in der Wirtschaft statt. Er richtet sich sowohl an große, als auch an kleine Unternehmen und soll Probleme mit diesem Bereich von vornherein ausschließen helfen. Sollte man dennoch etwas übersehen, ist es aber ratsam, bei Verdachtsfällen eine Detektei zu konsultieren, die weitere Ermittlungen einleiten kann.

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Wirtschaftskrise macht sich auch bei Detekteien bemerkbar

Juni 20th, 2010 · Comments Off

Die Wirtschaftskrise ist im Jahr 2009 auch bei den deutschen Detekteien angekommen. Das zumindest ergab eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Detektive. Der Umsatzrückgang der Detekteien lag bei etwa zehn Prozent, die Befragten gaben an, dass sie diesen größtenteils auf die Wirtschaftskrise zurückführen. Ebenfalls wurde in der Befragung danach gefragt, wie die Zukunftsprognosen aussehen. Hier gaben 64 Prozent der Detekteien an, dass man davon ausgehe, dass sich der negative Trend 2010 nicht fortsetzen würde. Man erwarte für dieses Jahr sogar einen Umsatzzuwachs.

Besonders stark betroffen von den rückläufigen Aufträgen war die Sparte der Ermittlungen im Mitarbeiterbereich. Hier machten die Detekteien die Berichterstattung und das Vorgehen des bekannten Discounters Lidl verantwortlich für die Rückgänge. Durch die illegalen Überwachungsmaßnahmen der Mitarbeiter von Lidl sei damit zu rechnen gewesen, dass auch andere Großkonzerne sich in diesem Bereich zurückhalten würden, was schlussendlich ja auch so gekommen ist.

Allerdings gab der Bundesverband Deutscher Detektive ebenfalls eine positive Meldung bekannt. Die Erfolgsquote bei den tatsächlich durchgeführten Ermittlungen der angeschlossenen Detekteien sei sehr hoch. Insgesamt konnten 61 Prozent aller erteilten Aufträge vollständig aufgeklärt werden, bei 35 Prozent der Fälle war zumindest eine teilweise Aufklärung möglich geworden. Lediglich in vier Prozent der Fälle kam es zu Ermittlungen, die keine Aufklärung ermöglichten.

Insgesamt sei das Jahr 2009 zumindest im Bereich der Aufklärungsquote demnach sehr erfolgreich gewesen. Die Umsatzeinbrüche werden gemeinhin auf die Wirtschaftslage zurückgeführt, so dass in diesem Jahr wieder eine deutliche Entspannung der Lage erwartet wird. Auch die Negativ-Schlagzeilen sollten sich aufgrund der Zusammenarbeit des Bundesverbands Deutscher Detektive mit verschiedenen Discountern verringern, so dass hier keine weiteren Einbußen zu erwarten sind.

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Ermittlungen wegen Insiderhandels

Juni 15th, 2010 · Comments Off

Die Saarbrücker Staatsanwaltschaft hat in diesen Tagen Ermittlungen gegen Mitarbeiter der beiden Computerfirmen IDS Scheer AG und Software AG eingeleitet. Die Saarbrücker Firma IDS Scheer AG wurde im vergangenen Jahr von der Dortmunder Firma Software AG übernommen. Dabei soll es nach Angaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Nachdem die BAFIN Strafanzeige erstattet hat, leitete die Staatsanwaltschaft Saarbrücken nun die Ermittlungen ein.

Vor gut drei Wochen sind nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft Saarbrücken Büros und Wohnungen von zwölf Personen durchsucht worden. Die Ermittlungen laufen derzeit gegen drei Mitarbeiter von IDS Scheer und einen Mitarbeiter der Software AG. Die übrigen Betroffenen der Durchsuchungen, bei denen Festplatten, Mobiltelefone und Co. sichergestellt wurden, stammen aus dem Umfeld der vier Personen. Die Sprecher beider Unternehmen gaben an, dass sie klar an einer Aufklärung der Fälle interessiert seien und sagten der Staatsanwaltschaft ihre Kooperation zu. Die Sprecherin von IDS Scheer, Plaetrich, erklärte zudem, dass man davon ausgehe, dass an den Vorwürfen der BAFIN nichts dran sei.

Im Sommer vergangenen Jahres kaufte die Software AG IDS Scheer für 490 Millionen Euro. Die Integration in die Software AG soll bis zu diesem Sommer vollständig abgeschlossen sein. Am 08.07.2010 sollen die IDS-Aktionäre der Übernahme noch endgültig zustimmen, bisher sind 93 Prozent der Anteile an IDS Scheer im Besitz der Software AG, sieben Prozent befinden sich noch im Besitz von Kleinaktionären. Deren Anteile sollen umgetauscht werden in Anteile an der Software AG.

Wie die Ermittlungen verlaufen werden, bleibt aber derzeit noch abzuwarten. Obwohl die beiden betroffenen Unternehmen davon ausgehen, dass an den Vorwürfen nichts dran sei, werfen die Ermittlungen doch ein schlechtes Licht auf sie.

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Ermittlungen als Trickbetrüger-Masche

Juni 10th, 2010 · Comments Off

Eine neue Masche der Trickbetrüger ist nun ans Licht gekommen. Am 03.06.2010 konnten die drei Trickbetrüger von der Leipziger Polizei gefasst werden. Sie waren 57, 78 und 57 Jahre alt und klingelten bei ahnungslosen Rentnern. Bekleidet waren zwei der Täter mit einer polizeiähnlichen Uniform und sie gaben sich mit gefälschten Dienstausweisen und Dienstmarken auch als Polizisten zu erkennen. Sie nahmen den Vorwand, in der Wohnung der betroffenen Personen Ermittlungen durchführen zu wollen und erhielten so am 03.06.2010 Einlass in die Wohnung eines 90-jährigen Leipzigers.

Nachdem die „Ermittlungen” in seiner Wohnung abgeschlossen und die vermeintlichen Polizisten gegangen waren, stellte der Rentner fest, dass ein vierstelliger Betrag an Bargeld fehlte. Er informierte die Polizei, die bereits tags zuvor einen Hinweis von einer 80-jährigen Frau erhielt, dass ein ähnliches Duo auch bei ihr um Einlass begehrte. In Zusammenarbeit mit der Essener Polizei konnten die Diebe aber noch am gleichen Tag geschnappt werden.
Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur die beiden als Polizisten verkleideten Täter an den Betrügereien beteiligt waren, sondern noch ein dritter Täter, der das Fluchtauto fuhr. Am 05.06.2010 wurde dann Haftantrag gegen die drei Täter gestellt. Die Polizei warnt deshalb nochmals eindringlich vor vermeintlichen Polizisten.

Auch bei Ermittlungen würden die betroffenen Personen vorab schriftlich in Kenntnis gesetzt werden, dass sie Besuch von der Polizei bekämen. Unangemeldet erscheint die Polizei in der Regel nicht bzw. benötigt einen Durchsuchungsbefehl, um sich in der Wohnung umsehen zu können. Notfalls solle man bei der örtlichen Polizeidienststelle anrufen und nachfragen, ob diese tatsächlich Beamte vorbei geschickt hätte.

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